Zwischen Intro & Outro

Auf meiner Reise zu mir selbst öffne ich die Schublade voller CDs aus den frühen 2000ern – Christina Aguilera, Anastacia, Pink, Avril Lavigne, No Angels und viele mehr. Jede Folge ist eine Mischung aus persönlichen Geschichten, Erkenntnissen über mein Leben und der Musik, die mich geprägt hat. Zwischen Skip or Repeat, Booklet-Check und Poptrivia tauchen wir ein in die Hits meiner Jugend und entdecken, wie sie mich zu der Person gemacht haben, die ich heute bin – ehrlich, humorvoll und manchmal ein bisschen nostalgisch.

Jeden Montag gibt es eine neue Folge!

Folg mir gerne auf Instagram für Hintergrundinfos zu den einzelnen Folgen (wie zB Booklet-Pics!):
@nichtbrumanrockner

Episodes

Sep 28, 2026

49 min

Es gibt Alben, die hört man irgendwann einfach wieder und plötzlich ist man sofort wieder komplett drin. „Freak of Nature“ von Anastacia ist für mich genau so ein Album. Und dass ich dafür endlich wieder ganz offiziell meinen inneren Anastacia-Stan auspacken darf, ist schon ziemlich wholesome.
In dieser Folge geht’s um Anastacias zweites Album aus dem Jahr 2001: Wir sprechen über die Tracklist, die großen Hits, versteckte Details aus der Entstehungszeit und darüber, warum Anastacia damals vor allem in Europa und ganz besonders im DACH-Raum so riesig war.
Außerdem schauen wir uns an, welche Songs ursprünglich für andere Artists gedacht waren oder später bei Anastacia gelandet sind, ob sie selbst für andere Künstler geschrieben hat und warum es von „One Day in Your Life“ überhaupt eine eigene US-Version gibt. Dazu gibt’s Collector’s Editions, Bonus-Tracks, unterschiedliche Albumfassungen, Booklet-Lore, die Typografie des Covers und einige herrlich unnötige, aber sehr wichtige Anastacia-Facts.
Kurz gesagt: eine komplette Liebeserklärung an die Freak-of-Nature-Ära, mit sehr viel 2000er-Pop-Nostalgie, viel zu viel Detailwissen und einem Host, der endlich wieder einen legitimen Grund hat, über Anastacia zu sprechen.

Sep 28, 2026

49 min

#42 | ELLE'MENTS

Sep 21, 2026

Sep 21, 2026

56 min

Ich habe einen Fehler gemacht und "Elle’ments" von den No Angels nochmal komplett angehört. Jetzt habe ich wieder 2001 im Kopf, will Strähnchen und bin emotional überraschend investiert.
In der Folge geht’s um Songs, die viel besser gealtert sind als erwartet, sehr wilde No-Angels-Facts und die wichtige Frage, warum Mainstream-Pop eigentlich immer noch so behandelt wird, als müsste man sich dafür entschuldigen. Sorry, aber nur weil 800.000 andere Menschen einen Song auch mögen, wird er ja nicht automatisch schlecht., Hannes!
Wofür ich aktuell deutlich weniger Liebe übrig habe: Konzerttickets kaufen. Erst braucht man einen Presale-Code, dann wartet man 47 Minuten in einer virtuellen Schlange und wenn man endlich dran ist, gibt’s noch drei Plätze hinter einer Säule für 186 Euro. Oder gar nichts. Und die Künstler:innen, die man wirklich sehen will, sind sowieso gerade auf „World Tour“ (also USA, Kanada und zweimal London).
Kurz gesagt: No Angels, Ticketkauf als Extremsport und ein Plädoyer dafür, einfach die Musik zu hören, die man geil findet. Peinlich ist höchstens, so zu tun, als würde man heimlich nicht auch „Daylight in Your Eyes“ mitsingen.

Sep 21, 2026

56 min

Sep 14, 2026

1 hr 4 min

Ich habe in meinem Leben noch nie bewusst die Jonas Brothers gehört. Wirklich nie. Kein „Burnin’ Up“, kein „Lovebug“, kein heimliches Disney-Channel-Fantum. Das ändert sich in dieser Folge... und sagen wir so: Ich habe Dinge zu sagen.
Damit ich mich diesem sehr speziellen Stück 2008 nicht komplett alleine aussetzen muss, ist Annabel Lubega zu Gast. Annabel ist in Österreich geboren, zwischen Singapur und Uganda aufgewachsen, arbeitet bei Vienna Würstelstand und bringt genau die richtige Mischung aus Popkultur-Wissen, Internet-Gehirn und Jonas-Brothers-Erfahrung mit. Und weil Annabel sehr viel Englisch spricht, wird auch diese Folge ziemlich bilingual - deal with it!
Gemeinsam hören wir „A Little Bit Longer“ von vorne bis hinten durch und entscheiden bei jedem Song: Skip oder Repeat? Dabei begegnen uns erstaunlich gute Momente, erstaunlich viele Songs, die sich verdächtig ähnlich anhören, Joe Jonas’… sagen wir… markante Stimme, ein rappender Bodyguard, Purity Rings, Demi Lovato und sehr viel Disney-Channel-Energie.
Die große Frage dieser Folge: Habe ich die Jonas Brothers 18 Jahre lang völlig zu Unrecht ignoriert oder war das vielleicht doch eine meiner besseren Entscheidungen?
Cute Mäuse folgen Annabel hier: https://www.instagram.com/itsbellokay

Sep 14, 2026

1 hr 4 min

#40 | LOOSE

Sep 7, 2026

Sep 7, 2026

44 min

"Loose" von Nelly Furtado war für mich nie einfach nur ein Album. Es war "Promiscuous" auf Repeat, "Say It Right" sowieso, Texte mitsingen, ohne genau zu wissen, worum es eigentlich geht. Und vor allem: sehr, sehr viel Tanzen.
In dieser Folge gehe ich 20 Jahre später nochmal durch eines der größten Pop-Alben der 2000er und erzähle die Geschichten dahinter: Timbaland, brennende Lautsprecher, wilde Samples, unveröffentlichte Songs und natürlich die sehr wichtige Frage, welche Tracks heute noch REPEAT sind und welche leider SKIP.
Aber es wird diesmal auch ziemlich persönlich. Ich spreche über meine Body Issues als Jugendlicher, übers Abnehmen und darüber, wie ausgerechnet Female Popstars wie Nelly Furtado mir geholfen haben, mich mehr zu bewegen. Nicht mit Fitnessplan oder „Summer Body Challenge“, sondern indem ich in meinem Zimmer zu ihren Songs getanzt habe. A lot.
Und dann reden wir darüber, wie absurd es ist, dass ausgerechnet Nelly heute selbst mit Bodyshaming konfrontiert wird. Was das mit mir macht, warum ich meinen eigenen Körper inzwischen anders sehe und was ich gerne meinem jugendlichen Ich sagen würde, das damals vorm Spiegel sehr viel kritischer mit sich war.

Sep 7, 2026

44 min

Aug 31, 2026

45 min

MARINA war Tumblr, Theater, Ehrgeiz, Existenzkrise und ein bisschen Größenwahn – und The Family Jewels hat das alles 2010 auf ein Album gepackt. Wir hören uns durch ihr Debüt, sprechen darüber, warum „Oh No!“ bis heute unskipbar ist, warum „Numb“ für mich der absolute Höhepunkt bleibt und bei welchen Songs ich mittlerweile leider sagen muss: totgehört.
Dazu gibt’s Marinas etwas wilde Origin Story: erfolglose Castings, GarageBand im Schlafzimmer und natürlich den legendären Versuch, sich als Mann verkleidet in eine Reggae-Boyband einzuschleusen. Wir klären außerdem, wer „the Diamonds“ eigentlich waren, warum daraus irgendwann nur noch MARINA wurde und wie aus einer Freundschaft mit Charli XCX, einem gemeinsamen Song und ein paar Zitronen einer der absurdesten Pop-Beefs der 2010er wurde.
Und weil es offenbar thematisch zu Shampain passen musste: Falls ich in dieser Folge stellenweise ein bisschen lalle, ist das dem Alkoholgenuss geschuldet, den ich unmittelbar davor erleben durfte. Professionell wie immer.

Aug 31, 2026

45 min

Aug 24, 2026

47 min

Grüße aus Griechenland - wo andere Urlaub machen und ich offenbar beschlossen habe, „Dangerously in Love“ von Beyoncé aufzuarbeiten.
Wir reden über eine Zeit, in der Beyoncé noch ein bisschen weniger Weltkulturerbe und ein bisschen mehr lässig cool war. Ich muss nämlich gestehen: Irgendwann auf ihrem Weg zur unantastbaren Queen B hat sie mich als Fan verloren. Vielleicht vermisse ich einfach die Beyoncé, die noch nicht bei jedem Auftritt wirkte, als würde gleich ein nationales Denkmal enthüllt.
Und dann wäre da noch „Me, Myself and I“: ein wirklich guter Song, der inzwischen leider zum Dating-Prompt-Endgegner mutiert ist. Gefühlt hat jede zweite Person den dort stehen. Independent. Self-love. Me, myself and… ihr wisst schon.
Aber vor allem geht’s um den Moment, in dem aus Beyoncé von Destiny’s Child plötzlich einfach Beyoncé wurde. Dangerously in Love war 2003 ihr erstes Soloalbum – voll mit R&B, großen Balladen, absurden Vocals und Hits, die ihren Weg vom Girlgroup-Superstar zu einer der wichtigsten Popkünstlerinnen ihrer Generation eingeläutet haben. Also: Wie viel Destiny’s Child steckt da noch drin? Wie viel von der späteren Queen B hört man schon?

Aug 24, 2026

47 min

Aug 17, 2026

1 hr 10 min

In dieser Folge wird’s musikalisch, nerdig und stellenweise so detailreich, dass mein Gehirn kurz davor war, wegen Überfüllung zu schließen. Zu Gast ist Christoph Etzlsdorfer aka DJ EcleKtric - ein wandelndes Madonna-Lexikon, bei dem ich mich ernsthaft frage, warum ihm im DACH-Raum noch niemand offiziell den Titel „Madonna-Experte“ verliehen hat. Falls es dafür eine Prüfung gibt: Er hat bestanden. Mit Auszeichnung.
Gemeinsam nehmen wir uns Madonnas Album "Music" vor - und Christoph weiß dazu nicht nur viel, sondern wirklich ALLES. Wer hat wo produziert? Welcher Sound kommt woher? Welche musikalischen Einflüsse verstecken sich in welchem Song? Was passierte im Studio? Und welche Information ist so nischig, dass man sich fragt, woher ein Mensch so etwas überhaupt wissen kann? Christoph weiß es. Natürlich. Ohne Spickzettel!
Da er selbst DJ ist, geht es diesmal besonders tief in die Produktion: Sounds, Kompositionen, Beats, Einflüsse und die Frage, warum "Music" so klingt, wie es klingt. Ich nicke dabei zwischendurch fachkundig, während mein Gehirn verzweifelt versucht, die letzten 47 Madonna-Fakten zwischenzuspeichern.
Eine Folge für Madonna-Fans, Musiknerds und alle, die endlich wissen wollen, wie viel Madonna-Wissen in einen einzelnen Menschen passt. Spoiler: erschreckend viel.
Folgt Christoph unbedingt auf Instagram: https://www.instagram.com/eclektric/ 

Aug 17, 2026

1 hr 10 min

Aug 10, 2026

39 min

Katy Perry, Zuckerwatte, fünf Nummer-eins-Hits und eine Pop-Ära, die heute fast schon wie ein eigenes Universum wirkt: In dieser Folge geht es um Teenage Dream.
Wir schauen uns an, warum das Album 2010 so riesig wurde, welche Geschichten hinter Songs wie „Teenage Dream“, „Firework“, „E.T.“ und „The One That Got Away“ stecken und welche Tracks es ursprünglich gar nicht aufs Album geschafft haben. Außerdem: Songs, die Katy Perry für andere Artists geschrieben hat, versteckte Demos und Outtakes, die Complete Confection, ein Albumcover, das tatsächlich nach Zuckerwatte roch – und die Frage, warum diese Ära bis heute als einer der größten Pop-Momente der 2010er gilt.
Plus: Wie erfolgreich war Teenage Dream eigentlich im DACH-Raum – und wie nah war Katy Perry daran, mit einem einzigen Album sechs Nummer-eins-Hits zu landen?

Aug 10, 2026

39 min

#35 | THE FAME

Aug 3, 2026

Aug 3, 2026

47 min

34 Folgen lang habe ich mich nicht getraut, dieses Album zu besprechen. Nicht, weil ich nichts dazu zu sagen hätte, sondern weil Lady-Gaga-Fans bekanntlich überall sind, jedes Demo kennen, jede japanische Bonustrack-Version besitzen und sofort aus dem Gebüsch springen, wenn man bei „Again Again“ die falsche Edition nennt.
Jetzt ist es aber so weit: Wir sprechen über "The Fame", Lady Gagas Debütalbum von 2008, über die verschiedenen CD-Versionen, gestrichene Songs, Bonustracks, Songwriter-Credits, frühe Gaga-Demos und die Frage, wie viel von der späteren Pop-Ikone damals schon komplett durchgeplant war.
Außerdem klären wir, warum „Poker Face“ mehr erzählt, als viele damals verstanden haben, welche Songs ursprünglich bei anderen Artists landen sollten und was Martin Kierszenbaum alias „Cherry Cherry Boom Boom“ mit all dem zu tun hat.
Unter meinen Freund*innen werde ich übrigens gerne als Lady-Gaga-Hater bezeichnet. Das stimmt so nicht. Ich bin einfach nur kein besonders großer Fan - was im Gaga-Universum vermutlich bereits als Hassverbrechen gilt.
Eine Folge über ein Album, das ich lange vermieden habe, eine Künstlerin, vor deren Fanbase ich gesunden Respekt habe, und die große Hoffnung, dass die Little Monsters mich nach dieser Episode zumindest am Leben lassen.

Aug 3, 2026

47 min

#34 | HOME

Jul 27, 2026

Jul 27, 2026

37 min

Was haben Bluegrass, ein politischer Skandal und die aktuelle Aussichtslosigkeit meines Datinglebens gemeinsam? Mehr, als man zuerst denken würde.
In dieser Folge geht’s um Home von den Dixie Chicks - ein Album voller Sehnsucht, Heimat, komplizierter Beziehungen und ziemlich beeindruckender musikalischer Entscheidungen. Ich spreche über die Entstehung des Albums, den Streit mit der Plattenfirma, Natalie Maines’ berühmte Kritik an George W. Bush und den anschließenden Boykott durch große Teile des Countryradios. Außerdem geht’s darum, was Sheryl Crow mit „Landslide“ zu tun hat, welche Songs eigentlich Cover sind und warum die Band heute nur noch The Chicks heißt.
Und weil auf diesem Album erstaunlich viel geliebt, vermisst und emotional gelitten wird, landen wir natürlich irgendwann wieder beim Dating - und bei der Frage, warum das aktuell alles eher nach „Long Time Gone“ als nach „I Believe in Love“ aussieht.

Jul 27, 2026

37 min

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Version: 20241125